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Beschwerdebild

Hüftschmerzen

Individuelle Hüftbehandlung in Potsdam

Die Voraussetzungen schaffen, damit Gehen, Sitzen, Treppen und Sport wieder leicht und selbstverständlich werden.

Frau mit Hüftschmerzen

Den ganzen Menschen betrachten

Hüftschmerzen verstehen

Hüftschmerzen können sich in der Leiste, an der Außenseite der Hüfte, im Gesäß oder beim Übergang zum Rücken zeigen. Sie machen sich vielleicht beim Gehen, Treppensteigen, längeren Sitzen, Schuheanziehen oder Liegen auf der Seite bemerkbar. Im Sport können Laufen, tiefe Kniebeugen oder schnelle Richtungswechsel zunehmend schwerfallen.

Die Hüfte verbindet Beine, Becken und Rumpf. Ihre Belastung wird daher nicht nur vom Hüftgelenk selbst bestimmt. Beweglichkeit der Wirbelsäule, Kraft im Becken, Kontrolle des Knies, Beweglichkeit des Fußes, Faszien und alte Verletzungen können das Gesamtbild mitprägen. In der Untersuchung entsteht eine persönliche Landkarte, die zeigt, welche Bereiche weniger leisten und welche dadurch zu stark belastet werden.

Das Ziel ist, wieder frei zu gehen, bequem zu sitzen, die Schuhe selbstverständlich anzuziehen und sportliche Bewegungen kraftvoll auszuführen. Gleichzeitig lernen Sie, die Übungen und die Belastung Ihrer Hüfte selbstständig an Alltag und Training anzupassen.

Ziele der Behandlung

Was könnte sich verändern?

Schmerzfreiheit

Gehen, sitzen und auf der Seite schlafen, während die Hüfte wieder zur Ruhe kommt und im Alltag weniger Aufmerksamkeit verlangt.

Bewegungsfreiheit

Die Schuhe anziehen, die Beine überschlagen, in ein Auto steigen und tiefer in die Hocke gehen.

Kraft

Treppen steigen, aus einem tiefen Sitz aufstehen und das Körpergewicht wieder sicher und vertrauensvoll über die Hüfte übertragen.

Geschmeidigkeit

Gehen, laufen und drehen, während Hüfte, Becken und Rumpf wieder leicht und flüssig zusammenarbeiten.

Balance

Unebene Wege, Treppen, Richtungswechsel und sportliche Bewegungen wieder sicher und kontrolliert bewältigen.

Leistungsfähigkeit

Wandern, laufen, Rad fahren, tanzen oder Krafttraining ausüben – mit mehr Bewegungsraum, Kraft und Vertrauen.

Passt das zu mir?

Für wen eignet sich die Behandlung?

Die Behandlung richtet sich besonders an Menschen,

  • bei denen sich die Hüfte beim Gehen, Sitzen oder Schlafen bemerkbar macht,
  • die Schuhe, Socken oder Hosen wieder selbstverständlich anziehen möchten,
  • die ihre Hüfte wieder voll und mit Vertrauen belasten möchten,
  • die wieder laufen, wandern oder Krafttraining betreiben wollen,
  • die nach früheren Verletzungen oder Operationen zu ihrer gewohnten Bewegung zurückfinden möchten,
  • die aktiv an Beweglichkeit, Kraft und Balance arbeiten möchten.

Typische Situationen

Wann macht sich Ihre Hüfte bemerkbar?

Vielleicht erkennen Sie sich in einer oder mehreren Situationen wieder:

  • beim Gehen oder längeren Stehen
  • beim Treppensteigen
  • nach längerem Sitzen
  • beim Aufstehen aus einem tiefen Stuhl
  • beim Ein- oder Aussteigen aus dem Auto
  • beim Schuhe- oder Sockenanziehen
  • beim Liegen auf der Seite
  • beim Joggen oder Wandern
  • bei Kniebeugen oder Ausfallschritten
  • mit Ausstrahlung in Leiste, Gesäß oder Oberschenkel

Von der Untersuchung zur Selbsthilfe

So arbeite ich

Ihre Situation verstehen

Wir betrachten, in welchen Bewegungen sich die Hüfte bemerkbar macht, wie lange sie Belastungen verträgt und welche Aktivitäten Sie wieder selbstverständlich ausüben möchten.

Eine persönliche Landkarte erstellen

Der ganze Körper wird untersucht, mit besonderem Fokus auf Hüfte, Lendenwirbelsäule, Becken, Knie, Fuß und Rumpf. So zeigt sich, welche Bereiche Bewegung oder Kraft nicht ausreichend beitragen und an welcher Stelle dadurch eine erhöhte Belastung entsteht.

Gezielte Veränderungen anstoßen

Je nach Ergebnis werden Beweglichkeit, Kraft, Balance und Bewegungsabläufe gezielt verbessert. Manuelle Behandlung und Faszientherapie können den aktiven Aufbau ergänzen.

Selbstständiger werden

Sie erhalten Übungen, die speziell für Ihre Situation ausgearbeitet und zunächst genau angeleitet werden. Im Verlauf lernen Sie, Intensität, Häufigkeit und Umfang selbstständig anzupassen – und werden so zunehmend zu Ihrem eigenen „kleinen Therapeuten“.

Gut informiert entscheiden

Häufige Fragen zu Hüftschmerzen

Nicht zwangsläufig. Leiste, Gesäß, Rücken und Oberschenkel liegen funktionell eng beieinander. Deshalb wird der ganze Körper betrachtet, mit besonderem Fokus auf Hüfte und umgebende Strukturen.

So lässt sich unterscheiden, ob das Hüftgelenk selbst, die Faszien, Muskeln oder ein anderer Bereich den größten Einfluss auf Ihre Situation hat.

Bildgebende Befunde sind wichtig und werden in die Untersuchung einbezogen. Gleichzeitig können Menschen trotz deutlich sichtbarer Degeneration beschwerdefrei und leistungsfähig sein.

Ein Bild zeigt daher nicht allein, wie gut Sie gehen, aufstehen oder Sport treiben können. Entscheidend ist das Gesamtbild aus Befund, Bewegung, Kraft, Beweglichkeit und Ihrer tatsächlichen Alltagssituation.

Dehnung kann sinnvoll sein, wenn tatsächlich Bewegungsraum fehlt und die Hüfte positiv darauf reagiert. Gerade intensivere, länger gehaltene und faszienorientierte Dehnungen können hilfreich sein, müssen aber passend ausgewählt und korrekt dosiert werden.

Manchmal reicht Dehnung allein nicht aus und die betroffene Faszie muss zunächst manuell gelöst oder vorbereitet werden. Welche Form sinnvoll ist und wie sie genau ausgeführt wird, wird im Rahmen der Behandlung besprochen und angeleitet.

Ja. Die Hüfte überträgt Kräfte zwischen Rumpf und Bein. Wenn Rücken, Knie oder Fuß weniger beitragen können, kann sich die Belastung der Hüfte verändern.

Entscheidend ist, ob dieser Zusammenhang in Ihrer Untersuchung praktisch nachvollziehbar ist und sich durch eine Veränderung tatsächlich beeinflussen lässt.

Das Training sollte so angepasst werden, dass es die Hüfte entwickelt, ohne sie unnötig zu reizen. Strecke, Geschwindigkeit, Bewegungstiefe, Gewicht und Pausen können verändert werden. Als grobe Orientierung sollte die Intensität während der Belastung und danach möglichst nicht über 3 von 10 steigen.

Bei Unsicherheiten sollten Sie die Belastung mit einem Therapeuten, einer Therapeutin, einem Arzt oder einer Ärztin abstimmen.

Nach etwa vier Behandlungen sollte eine erste Entwicklung bei einer konkreten Aufgabe sichtbar sein – etwa beim Gehen, Schuheanziehen, Schlafen oder Trainieren. Danach wird der bisherige Ansatz neu bewertet.